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dirkbeckmann Web 2.0 und Content Management Systeme

Web 2.0 ist in aller Munde. Kein Tag vergeht, ohne das neue Webseiten entstehen, die Communities aufbauen oder sich den sozialen Aspekt des Netzes zunutze machen (Social Bookmarking, Social Shopping, Social Networking). Web 2.0 ist Partizipation, ist Mitmachen, ist Bloggen und ist Community.
Auf einmal bricht eine Phase der Neugestaltung von Websites über die Agenturen und Berater herein, die es seit Jahren nicht gegeben hat. Es geht um eine Menge, denn 2007 heißt es, seinen Auftritt fit zu machen für die Zukunft und die hat O'Reilly und Co. eben Web 2.0 getauft. Hat man sich in der Zeit davor mit E-Commerce und Content-Management beschäftigt, die Abläufe optimiert und das Gefühl alles soweit getan zu haben, so muss man heute völlig umdenken: Soll ich meine Kunden direkt und ohne redaktionelle Kontrolle kommentieren lassen? Braucht mein Shop eine neue Rubrikenstruktur, die sich aus der Beteiligung der Kunden ergibt? Was für eine Technologie ist am Besten für das neue Internet geeignet? Wie kann ich meine Kunden mit den neuen Möglichkeiten an mich binden? Und hier kommt Riot ins Spiel, das Content Management System für Web 2.0 Projekte ...

Klassische Content Management Systeme funktionieren nach einem Seitenprinzip, also einer Metapher, die sich an der Produktion von Katalogen und Publikationen orientiert - Web 1.0. Riot “denkt” in Boxen, den so genannten Komponenten, die man an den verschiedenen Stellen auf Seiten platzieren und verschieben kann. Unter http://www.riotfamily.org kann man es einfach ausprobieren. Box auswählen, platzieren, verschieben und fertig.
Diese Art mit Content umzugehen bewirkt, dass Mashups, leichtgewichtige Verknüpfungen zu externen APIs und ein kontextbezogener Umgang mit Inhalten sehr einfach möglich wird. Keine starren Strukturen, keine überbordenden Workflows, sondern schlanke, schnelle und flexibel Seiten.
Dabei bringt Riot unter der Haube alles mit, was man in den seit Jahren gut und richtig findet: komplett Open Source basiert und selbst Open Source, robuste J2EE Architektur mit Hibernate und Spring als Rückrat und eine offene Plugin oder Modulstruktur, die es jedem Entwickler ermöglicht seine Module einzubinden.
Durch die aktuelle Auftragslage entstehen so Module für Blogs, Userprofile, Kommentar-Funktionen, Artikel Tag Clouds und damit eines der ersten Content Management Systeme für das neue Web 2.0.

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